Morgen beginnt wieder die Schule und damit sind auch auf Thalheims Straßen wieder deutlich mehr Kinder unterwegs. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Roller oder auf dem Weg zur Bushaltestelle. Für uns ist deshalb klar: Zum Schulbeginn heißt es wieder „Owa vom Gas!“
Auch heuer haben wir Grüne Thalheim deshalb an mehreren Stellen im Gemeindegebiet unsere Hinweistafeln aufgestellt. Denn gerade in den ersten Tagen nach den Ferien müssen wir uns alle wieder daran gewöhnen, dass morgens viele Kinder unterwegs sind. Und wir finden: Ein Thema, bei dem es um die Sicherheit unserer Kinder geht, kann eigentlich gar nicht sichtbar genug sein.
Heuer ist alles nochmals etwas spezieller: Der Schulbeginn fällt heuer in eine verkehrstechnisch nochmals speziellere Zeit. Ab 15. September wird die A8 zwischen Sattledt und Wels in Fahrtrichtung Voralpenkreuz für 10 Monate gesperrt. Auch wenn der offizielle Verkehr über das Autobahnnetz umgeleitet wird, müssen wir damit rechnen, dass Autofahrer:innen nach Ausweichrouten suchen, und dass davon auch Thalheim betroffen sein wird. Gerade auf der B138, der Ascheter Straße, der Rodlberger Straße und weiteren Verbindungen durch unser Gemeindegebiet kann zusätzlicher Verkehr zum Problem werden.
Deshalb ist unser Appell heuer noch wichtiger: Mehr Verkehr darf nicht mehr Gefahr bedeuten. Wer durch Wohngebiete fährt, an Bushaltestellen vorbeikommt oder Bereiche quert, die Teil eines Schulwegs sind, muss besonders aufmerksam sein. Geschwindigkeitsbeschränkungen sind dabei keine lästige Empfehlung, sondern ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit. Weniger Geschwindigkeit bedeutet mehr Reaktionszeit und einen kürzeren Bremsweg.
Sichere Schulwege bleiben eine Aufgabe für Thalheim. Für uns ist mit ein paar Tafeln natürlich nicht alles erledigt. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass Schulwege in Thalheim tatsächlich sicherer werden: Mit sicheren Querungsmöglichkeiten, vernünftiger Verkehrsplanung und Lösungen dort, wo Eltern und Kinder heute zu Recht Probleme sehen. Denn wir finden, dass Kinder möglichst selbstständig sein sollen und sicher unterwegs sein können. Und dafür tragen nicht nur Politik und Behörden Verantwortung. Wir alle tun es, sobald wir uns hinters Steuer setzen.
Darum unsere Bitte für morgen – und eigentlich für jeden Tag: Owa vom Gas. Augen auf. Rücksicht nehmen. Die paar Sekunden, die wir vielleicht später ankommen, sind es wert. 💚

